Erpresserische E-Mails im Umlauf - Bundesweites Phänomen

vom Freitag, 11 Mai 2018 für Altenstadt, Alzenau, Büdingen, Birstein, Bruchköbel, Erlensee, Freigericht, Gelnhausen, Großkrotzenburg, Gründau, Hammersbach, Hanau, Hainburg, Hasselroth, Heusenstamm, Karlstein am Main, Kahl am Main, Langenselbold, Limeshain, Linsengericht, Maintal, Mühlheim am Main, Mömbris, Nidderau, Neuberg, Obertshausen, Offenbach am Main, Rodenbach, Rodgau, Ronneburg, Schlüchtern, Schöneck, Seligenstadt, Wächtersbach

Bei der Polizei mehren sich zur Zeit Anrufe und Strafanzeigen von Bürgern, die auf ihre private E-Mail-Adresse erpresserische Nachrichten erhalten haben.
Die Erpresser drohen damit Bilder an Freunde und Bekannte des Opfers zu versenden, auf denen sie beim Anschauen pornografischer Videos im Internet zu sehen seien. Durch eine Geldzahlung von mehreren hundert Euro würde eine Veröffentlichung unterbleiben. Tatsächlich sind die Kriminellen aber nicht im Besitz von Bildaufnahmen und es droht auch keine Veröffentlichung. Die Täter versuchen über das Schamgefühl ihrer Opfer das Geld zu erpressen. Die Polizei rät, keinesfalls auf die Forderung einzugehen und keinen Kontakt mit dem Adressaten aufzunehmen. Wer seine Webcam zusätzlich abklebt, ist vor ungewollten Aufnahmen geschützt. Weitere Informationen erhalten sie in der Präventions-App des Polizeipräsidiums Südosthessen oder von unserem Fachberater Cybercrime, Herrn Markus Wortmann, den sie unter der Rufnummer 069 8098-1229 erreichen können.

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